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10.08.2011

© Heinrich Leeb 2004

 

 

 

100 Jahre Volksschule Wachsenberg
Eindrücke von einer überaus gelungenen Feier am
22. November 2003


Die Besucher wurden vom Obmann des Elternvereines Kurt Blasge und seiner Stellvertreterin Annemarie Wedam mit einem
originellen Erinnerungsgeschenk begrüßt.


Der Turnsaal war bis auf den letzten
Platz gefüllt.



Die Feier begann mit sehr
schönen Darbietungen der Schuljugend.

 


Alle Schülerinnen und Schüler
gestalteten die Feier mit.


In verschiedensten Besetzungen
wurde gesungen....


... getanzt und musiziert.


Anhaltender Applaus für die
gelungene Aufführung.


Eine besondere Überraschung gelang
Fam. Gabriele und Manfred Pertl mit der
Überreichung der Jubiläumstorte!
100 Kerzen mussten gelöscht werden.


Bürgermeister Karl Petritz bei
seiner Festansprache.
Er hat sich stets um das Wohl
der VS Wachsenberg bemüht.
Herzlichen Dank!


Ein besonderes Dankeschön auch Herrn
BSI RR Gerhard Brummer
für die Förderung unserer Schule.


VD Heinrich Leeb betonte in seiner Ansprache
die Bedeutung dieses Schulstandortes als "Pädagogischen Nahversorger",
aber auch als wesentlichen kulturellen Faktor
im Dorfleben.
.


Eine große Zahl an Ehrengästen gaben
uns die Ehre ihres Besuches.


OSR VD Friedrich Beer war jahrzehntelang
Schulleiter an der VS Wachenberg.


Wir sind alle stolz auf die großartige
Schulgemeinschaft am Wachsenberg.


Nach der offiziellen Feier präsentierten
die Schülerinnen und Schüler in
beiden Klassen stolz ihre Lernspiele.
Das Interesse der Gäste war sehr groß!


Für die Bewirtung der Gäste sorgte der
Elternverein Wachsenberg.
Das Büfett wurde von Fam. Blasge gestaltet.


Und noch eine Geburtstagsüberraschung!
Frau Heidi Gruber hatte für uns dieses
 "schmackhafte Buch"
gebacken - darauf stand zu lesen:
"Unsere Volksschul' is bereits 100 Jåhr
a Bildungsstätte, das is wåhr.
Damit die Kinder weiterhin då in
die Schul' können geahn -
soll sie noch 100 Jåhr besteahn!

Herzlichen Dank sagen wir allen, die zum
großartigen Gelingen dieses Festes beigetragen haben!
Besonders Sabine Plieschnegger für das schöne Spiel auf der Querflöte!

   

Schulleiter
Heinrich Leeb

100 Jahre Volksschule Wachsenberg

„Eine Schule zum Wohlfühlen“   

Jubiläen bieten Gelegenheit, auf Entwicklungen und Ereignisse zurückzublicken und Ausblicke für die Zukunft anzustellen. 100 Jahre Volksschule bedeuten, Jahrzehnte hautnah mit jungen Menschen verbunden zu sein und sie auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten und zu unterstützen.
Unsere Schule, in idyllischer Lage auf dem Wachsenberg gelegen, hat ein besonderes Flair. Lernen macht in einer so reizvollen Umgebung natürlich noch mehr Freude.
Optimale Voraussetzungen haben uns bewogen, an „COMENIUS“ – einem europäischen Bildungsprojekt – teilzunehmen. Viele neue Erfahrungen und Eindrücke über die Lebensweise in anderen Ländern, aber insbesondere über das dortige Schulleben, konnten gewonnen werden. 

Unsere Schule bietet im Jahreslauf ein reichhaltiges Programm. Eine Vielzahl von schulischen und außerschulischen Angeboten im sportlichen und musischen Bereich macht diesen Schulstandort attraktiv.

 Um den Kindern all dies zu ermöglichen, bedarf es einer guten Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Elternverein.
Dem Elternverein unter den Obmännern Willibald Blasge, Franz Walder, Otto Tscherne und Kurt Blasge möchte ich für die langjährige Unterstützung und gute Zusammenarbeit einen besonderen Dank aussprechen.
Die Schule ist im örtlichen kulturellen Geschehen eingebunden, daher gilt gleicher Dank auch der Dorfgemeinschaft Wachsenberg.
Bei Bgm. Karl Petritz und der Gemeindevertretung, aber auch bei Reg. Rat BSI Gerhard Brummer finden wir stets ein „Offenes Ohr“ für unsere Anliegen. Elfriede Buxbaumer pflegt unsere Schule im Innen- und Außenbereich mit besonderer Sorgfalt. Allen ein herzliches Dankeschön!

Mein besonderer Dank gilt allen LehrerInnen, die in unserer Schule gewirkt haben und wirken, insbesondere meiner langjährigen Kollegin, Frau Erna Dietrichsteiner. Ihre Kooperation und Mitarbeit ist beispielhaft.

 Zum hundertsten Geburtstag wünsche ich, dass die Volksschule Wachsenberg auch in Zukunft ihre wichtige Bildungsaufgabe erfüllen möge und die Kinder mit Freude lernen.

Möge dies stets für alle ein Ort sein, wo in einer prägenden Phase positive Lebenseinstellungen vermittelt werden.

In Verbundenheit mit der Wachsenberger Bevölkerung!

Schulleiter
Heinrich Leeb



Bürgermeister
Karl Petritz
 

Liebe Kinder! Liebe Eltern!
Liebe Lehrer!
Liebe Gemeindebürger in Wachsenberg!

 Wenn wir gemeinsam heute das Fest „100 Jahre Volksschule Wachsenberg“ begehen, so bin ich als Bürgermeister sehr stolz auf unsere Volksschule in Wachsenberg.

Wenn man in der Chronik ließt, dass bereits im Jahre 1777 mit dem Schulunterricht in Wachsenberg vlg. Gienßger begonnen wurde, so liegen 226 Jahre hinter uns.
Viele Unterrichtstandorte folgten (Progretscher Messnerhaus Pfarrhaus). All diese Standorte waren jedoch nicht besonders geeignet, um für einen ordnungsgemäßen Unterricht zu sorgen. So beschloss der damalige Ortsschulrat im Jahre 1897 mit dem Bau eines eigenen Schulhauses zu beginnen, welches im Jahr 1903 – 1904 bezogen und offiziell eingeweiht wurde. Die Schule wurde zuerst einklassig, dann zweiklassig, wieder einklassig und seit dem Schuljahr 1987 und 1988 wieder zweiklassig geführt. Viele Lehrer und Direktoren standen dieser Schule vor und vermittelten den Kindern den Unterricht. (siehe Chronik)
Als man in den 70er Jahren den Schulstandort Wachsenberg von Seiten des Landes aufzulösen versuchte, stand die Bevölkerung, der Elternverein, sowie die Gemeinde auf dem Standpunkt, die Schule mit allen Mitteln zu erhalten. Ich habe schon damals als Gemeindemandatar darauf hingewiesen und bestanden, dass es auf keinen Fall zu einer Auflassung der Volksschule Wachsenberg kommen darf. (Meine Philosophie war und ist  „Stirb die Schule – Stirbt auch das Dorf“)
Ich freue mich daher, dass es mir als Bürgermeister mit dem Gemeinderat gelungen ist, von der Wichtigkeit einer Schule die zuständigen Damen und Herren der Landesregierung sowie den damaligen Bezirkshauptmann Dr. Günter Trauhsnig und Bezirksschulinspektor Brummer zu überzeugen und konnten im Jahre 1994 und 1995 das alte Schulgebäude modernisieren und beträchtlich erweitern. (Turnsaal und Sportplatz) Heute ist die Volksschule Wachsenberg eine der schönsten Schulen in Kärnten, nicht nur von der Lage her, sondern auch von deren Ausstattung.
Dass es zu diesem Erfolg kam, dazu haben aber viele beigetragen. Von der Familie Tiffner Franz und Hartwig, dem Elternverein Wachsenberg unter dem damaligen Obmann Franz Walder, bis zu Herrn Direktor Heinrich Leeb und noch viele andere mehr. Einfach gesagt, die gesamte Bevölkerung von Wachsenberg half mit, denen ich heute nochmals einen herzlichen Dank aussprechen möchte.
Mit Herrn Direktor Heinrich Leeb und Frau Erna Dietrichsteiner haben wir auch hervorragenende Pädagogen, die es immer wieder verstehen, die Kinder für die Schule zu begeistern. Sie leisten auch durch ihren persönlichen, außerschulischen Einsatz großartige Arbeit.
Aber was wäre eine Schule ohne Betreuung und so haben wir mit Frau Elfriede Buxbaumer eine großartige Frau, die die Schule alltäglich auf Hochglanz bringt und so zu einer Vorzeigeschule macht. Ich möchte allen meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Wir haben alle einen großen Auftrag für unsere Kinder und deren Nachkommen zu erfüllen und der heißt: „Die Schule muss im Dorf bleiben, denn dies ist die größte Wertanlage für unsere Kinder und Nachkommen.“

Ich möchte daher zu diesem Fest „100 Jahre Volksschule Wachsenberg“ von Seiten der Gemeinde recht herzlichst gratulieren.

In Verbundenheit
Euer Bürgermeister
Karl Petritz


 


RR BSI Gerhard Brummer

Zum 100-jährigen Bestandsjubiläum der Volksschule Wachsenberg

 ist es mir ein ernsthaftes Bedürfnis, recht herzlich zu gratulieren und allen Schulleitern, Lehrerinnen und Lehrern, die zum hervorragenden Ruf aber auch zur fortschrittlichen und zukunftsorientierten Entwicklung dieser Schule beigetragen haben und beitragen, Anerkennung und besten Dank auszusprechen.

Schon vor 200 Jahren erfolgte ein Unterricht in Wachsenberg, zuerst auf privater und freiwilliger Basis, etwa um 1830 in der Messnerkeusche und ab 1896 im Pfarrhof.

Im Jahre 1869 wurde die Schule zur „Öffentlichen einklassigen Volksschule in Wachsenberg“ erklärt.

Vor genau 100 Jahren wurde die Volksschule Wachsenberg am jetzigen Standort errichtet und ihrer Bestimmung übergeben.

Von 1946 bis 1985 wurde die Schule vom äußerst verdienstvollen Volksschuldirektor OSR Friedrich Beer geleitet.

1986 übernahm schon der jetzige Direktor VD Heinrich Leeb die Leitung der einklassigen Schule. Ab dem Schuljahr 1987/88 wurde die Schule zweiklassig und seit damals unterrichtet auch VL Erna Dietrichsteiner an dieser Schule.

Bald kamen Ideen und Wünsche auf, das ehrwürdige Schulhaus zu erweitern und zu renovieren. Verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Gemeindepolitiker mit einem verständnisvollen Bürgermeister und großen Förderer der Volksschule Wachsenberg, Herrn Karl Petritz, ermöglichten mit Unterstützung des Landes Kärnten die Generalrenovierung der Schule und die Errichtung eines Turnsaales, eines Werkraumes, einer Bibliothek und eines Turn- und Kinderspielplatzes.

Ausgestattet mit der erforderlichen Hard- und Software ist die Schule nun gemeinsam mit den engagierten und tüchtigen Lehrerinnen und Lehrern in der Lage, die Schuljugend bestens mit Können, Wissen und Fertigkeiten auszustatten und sie für den weiteren Bildungs- und Lebensweg vorzubereiten.

Die Teilnahme am europäischen Bildungsprojekt „Comenius“ zum Thema „Jahreszeiten und Wetter“ mit den Partnern in Norddeutschland und Schweden stellte eine große Bereicherung für alle Schülerinnen und Schüler dar und wird von mir besonders lobend erwähnt.

Die Schule beschäftigt sich aber darüber hinaus in der Projektarbeit mit wichtigen Themen des täglichen Lebens, unserer Gesellschaft, unserer Umwelt, Gesundheit und Kultur und Wichtiges für die Entwicklung der Jugendlichen wird transportiert und behandelt. Die Schülerinnen und Schüler werden nicht nur mit dem nötigen Wissen und Können und den erforderlichen Fertigkeiten ausgestattet, sondern gerade das gemeinsame Erarbeiten schafft die Voraussetzung für freudvolles Erleben alleine oder in der Gemeinschaft und bereichert durch Selbstentfaltung und Selbstfindung das gegenwärtige und das zukünftige Leben des jungen Menschen. So spannt sich der Bogen vom Theaterbesuch über Hygiene-, Gesundheits- und Umweltprojekte, Sportprojekte wie Schilauf und Schwimmen, Lehrausgänge bis hin zu Festen und Feiern im Jahreskreis. Gerade hier sei die gute Kooperation mit der Gemeinde, dem engagierten Elternverein und der Dorfgemeinschaft erwähnt.

 Möge diese Schule auch in Zukunft die gute Volksschule Wachsenberg sein! 

Meine herzlichsten Glückwünsche, begleitet mit den besten Wünschen für eine gute Zukunft, gelten der jubilierenden Schule, dem Direktor mit den Lehrerinnen und Lehrern, den Schülerinnen und Schülern und den Eltern.

 Bezirksschulinspektor

Reg. Rat Gerhard Brummer




Kurt Blasge

Fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen Elternverein und Schule hat seit 28 Jahren Tradition 

Der Elternverein Wachsenberg wurde im Jahre 1976 gegründet.
Willibald Blasge wurde zum 1. Obmann gewählt. Mit dem damaligen Vorstand hat er sich erfolgreich für die Erhaltung des Schulstandortes Wachsenberg eingesetzt.
Ihm folgten Franz Walder und Otto Tscherne als Obmänner nach. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung konnten in diesen Jahren eine Vielzahl von Veranstaltungen für die Wachsenberger Schuljugend durchgeführt werden. Alle diese Initiativen stellten und stellen eine wesentliche Bereicherung des Dorflebens dar. Auch Exkursionen, Theaterbesuche, Schwimmveranstaltungen und Schitage werden durch den Elternverein tatkräftig unterstützt.
Allen bisherigen Obmännern und Mitgliedern im Elternverein Wachsenberg, ebenso allen Gönnern, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.

Dank auch an die Schulleitungen und dem jeweiligen Kollegium für die überaus positive und konfliktfreie Zusammenarbeit.

Ziel des Elternvereines Wachsenberg soll es sein, diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft zum Wohle der Schuljugend fortzusetzen.

Obmann des Elternvereines Wachsenberg
Kurt Blasge

  


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